Über uns
Ludwigsburger Schlossfestspiele / Internationale Festspiele Baden-Württemberg
Die Ludwigsburger Schlossfestspiele strahlen als eines der ältesten und bedeutendsten Festivals im deutschsprachigen Raum weit über die Grenzen der Region hinaus – unverwechselbar in der Vielfalt ihrer Kunstsparten und Spielorte. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele präsentieren in rund 80 hochkarätigen Veranstaltungen Musik, Tanz, Theater, Literatur und mehr – mit dem Ensemble der Ludwigsburger Schlossfestspiele unter Chefdirigent Michael Hofstetter und Starsolisten aus aller Welt, großen Orchestern und ihren Dirigenten sowie jungen Künstlern am Anfang einer internationalen Karriere.
Termin 2010
3. Juni bis 1. August
Spielorte
Wiege und bis heute Zentrum des Festivals ist das Ludwigsburger Residenzschloss mit seinen prächtigen historischen Räumen, dem Ordenssaal, der Schlosskirche und dem barocken Schlosstheater. Hinzu kommen in Ludwigsburg u. a. das Festspielhaus Forum am Schlosspark, der Szene-Spielort Karlskaserne – Festspielbühne für modernen Tanz, Jazz und Weltmusik – sowie die charmante Ludwigsburger Musikhalle. Seit 1980 sind die Schlossfestspiele darüber hinaus als „Internationale Festspiele Baden-Württemberg“ an attraktiven Spielorten im ganzen Land zu Gast. Hierzu gehört die Nachbargemeinde Bietigheim-Bissingen aber auch Beuron und Haigerloch, sowie Wertheim im Norden Baden-Württembergs und Wolfegg (Allgäu) ganz im Süden.
Künstlerisches Profil
Die Ludwigsburger Schlossfestspiele wurden 1932 von der Ludwigsburger Mozartgemeinde mit dem Ziel ins Leben gerufen, das Residenzschloss kulturell neu zu beleben. Aus den anfänglich rein kammermusikalischen Schlosskonzerten im Ordenssaal der Residenz etablierte sich bald ein Festival von überregionaler und heute internationaler Bedeutung.
Hochkarätige Klassikkonzerte bilden seit jeher den programmatischen Schwerpunkt der Ludwigsburger Schlossfestspiele: Kammermusik in stimmungsvollem Ambiente, große Sinfoniekonzerte und Open-Airs sowie gefeierte Weltstars wie etwa Cecilia Bartoli, Alfred Brendel oder Kurt Masur zu Gast in Ludwigsburg und Baden-Württemberg. Der Rahmen, das Eröffnungs- und Schlusskonzert - Top-Events einer jeden Sommersaison, wird dabei seit 1972 traditionell vom eigenen Festspielensemble gestaltet.
Es sind vor allem die Operneigenproduktionen im Schlosstheater, die das einzigartige Profil der Ludwigsburger Schlossfestspiele ausmachen. In den 1980er und 1990er Jahren sorgten die Ludwigsburger Inszenierungen von Mozart-Opern in deutscher Sprache für einiges Aufsehen und seit 2005 bringen die Ludwigsburger Schlossfestspiele unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter Opernraritäten und musiktheatralische Kleinode auf die historische Bühne: Cimarosas „Gli orazi e i curiazi“ (2005, Peer Boysen), Salieris „Les Danaides“ (2006, Wulf Konold), Glucks „Ezio“ (2007, Peer Boysen), Schweitzers „Alceste“ (2008, Hendrik Müller). 2009 steht nach mehreren Jahre wieder eine Mozart-Oper auf dem Programm: „Die Entführung aus dem Serail“ (Peer Boysen).
Der „Zusammenklang von internationalen Gästen und selbst erarbeiteten Aufführungen ist unter dem langjährigen künstlerischen Leiter Wolfgang Gönnenwein und seinem Nachfolger Wulf Konold zu einem Markenzeichen der Festspiele geworden.“ (Ernst Elitz)
Seit den 1980er Jahren haben sich die Ludwigsburger Schlossfestspiele aber auch auf dem Gebiet des modernen Tanz und Theaters einen bedeutenden Namen gemacht. Die jährlich Aufsehen erregendeTanzreihe präsentierte bereits zahlreiche Welt- und Deutschlandpremieren von so bekannten Kompanien wie der Merce Cunningham Dance Company, Marcia Haydée, des Stuttgarter Balletts oder von Sidi Larbi Cherkaoui.
Highlight eines jeden Festspielsommers ist darüber hinaus das beliebte Klassik Open Air & Feuerwerk am Seeschloss Monrepos, das sich mit seinen jährlich etwa 10.000 Besuchern zu einem echten Publikumsmagneten etabliert hat!
